Sommerlager 2006 in Hoppecke...
...aus der Sicht von Thomas Spengel.
Anm. d. Autor:
Der Autor schämt sich mittlerweile für seinen unbedarften damaligen Schreibstil, lässt den Artikel aber unverändert um einen unverfälschten Einblick in unsere Geschichte zu geben.

Wie in jedem Jahr wurde mir auch diesmal wieder angeboten schon am Freitag (letzter Schultag
vor den Sommerferien in NRW) mitzufahren (mit Privatautos) um beim Aufbauen zu helfen. Da
dabei im Allgemeinen eine ziemlich gelöste und lustige Atmosphäre herrscht und es Tonnen von
Grillfleisch gibt, beschloss ich auch dieses Jahr wieder mitzufahren.
So ging es dann an besagtem Freitag um 13.00 mit der Hälfte von Familie Floren in Richtung Sauerland los (Gepäck wurde schon am Vortag im kleinen Hänger mitgenommen).
Die Fahrt lief relativ ereignislos ab.
Nur in Essen, Bochum und Dortmund hat sich der Verkehr ein wenig gestaut. Auf jeden Fall sind
wir nach ungefähr 2 1/2 Stunden im Sauerland angekommen und beguckten nach der Begrüßung
derjenigen, die schon angekommen waren, den Lagerplatz. Der Lagerplatz sah nicht schlecht aus. Er lag oben auf dem Plattenberg leicht am Hang.
Unten war eine relativ ebene Fläche wo das Essens-, Küchen-, Material-, Leiterzelt, der Dusch- und Klocontainer, der "Anhänger", die Leiterschlafzelte, die Kinderzelte (Wölflinge+Jufis+Pfadis[männlich]) und die Superjurte ohne Seitenbahnen standen. Darauf folgte eine leichter Anstieg (+3 Höhenmeter) woraufhin es wieder leicht runterging (-0,5 Höhenmeter). Dort waren die Spielfelder (Volleyball, Völkerball und Freestyle-Frisbee) aufgebaut. Nach
einem weiteren Antieg von ungefähr 5 Höhenmetern kam dann eine leicht abschüssige(3% Gefälle) Fläche auf der die Roverjurte sowie die Pfadimädchen-Jurte stand und nachher auch unser eigenes kleines Materialzelt. Rechts, hinter dem Zeltplatz war dichter Nadelwald
und links fiel der Hang ins Tal ab und war von hoher Wiese bewachsen.
So wurde also das Wochende lang erstmal aufgebaut und ausgeräumt (nachdem der Anhänger mit den
Sachen da war).
Am Sonntagabend zogen dann dicke, graue Wolken auf
und bis zum letzten Moment behaupteten einige noch, dass es niemals regnen würde, bis es dann wie aus Eimern schüttete.
Das wäre ja alles kein Problem gewesen, da die Sachen ja schon alle verstaut waren, wenn denn nicht unsereJurte undicht gewesen wäre.
So mussten wir dann verdammt schnell umziehen und
haben uns den Hänger freigeräumt um dort zu schlafen (abzgl. 2 Personen die im Leiterzelt schlafen mussten
[Tschuldigung Günse!]). Bequem war diese Schlafstätte zwar nicht aber immerhin trocken.
Nach dem extremen Platzregen am Sonntag beschlossen
wir dann auch uns unser eigenes kleines Gepäckzelt aufzubauen, damit die Sachen bei Regen
nicht nass wurden (da sich das Mädchenzelt auch als undicht erwiesen hatte). Zu diesem Zwecke
wurde uns eins von den mittleren FELIX-Zelten zur Verfügung gestellt. Der Plan ging auf. Die
Reisetaschen wurde in den darauf folgenden Wochen kein einziges Mal mehr nass.

Da ich nicht mehr auswendig weiss an welchem Tag was für ein Programm stattfand werde ich
jetzt einfach mal die Highlights aufzählen (bzw. das was mir im Gedächtnis geblieben ist)...

...oben schon angesprochene Nachtwanderung auf der wir uns ein wenig verlaufen haben wodurch es aber
noch spannender wurde.

...x-mal schwimmen gehen im Waldfreibad (und das eine Mal in Hoppecke) war immer geil wenn wir
auch erstmal bis dahin laufen mussten.

...das ultragrandiose (oh das Wort schwimmt so richtig in Ironie) Stadtspiel in Brilon (wenn
ich hier auch Stationsleiterfunktion hatte).

...der FORT FUN-Besuch und der dem vorrausgehende Besuch in einem Erzbergwerk
(inklusive Einfahrt mit einer echten Grubenbahn und der Entdeckung das Miriam S. absolut
nachtblind ist [was NIEMANDEN stören sollte!])

...der obligatorische Hike, wenn auch nur eine Übernachtung und mit einer Ausfallquote von 1/3
der Leute.


Veröffentlicht am 01.08.2006 um 12:49 Uhr

Autor: Thomas Spengel