Fahrradhike der wilden Füchse
Sommerlager 2017
Fahrbericht Sommerlager 2017
Am 17 Juli war es endlich soweit.
Die wilden Füchse machten sich mit dem Fahrrad auf in den Hürtgenwald.
Ausgestattet mit Gottessegen und guter Laune konnte uns nichts mehr stoppen.
Sagte ich nichts mehr stoppen?- Plattfuß Nummer eins kam vor Aldekerk.
Ein winziges Loch in einem Fahrradschlauch an einer lauten vielbefahrenen Straße zu finden, ist wirklich schwer.
In Kempen angekommen, belagerten die Kinder den ersten Spielplatz der gefunden wurde.
Wir verabschiedeten uns langsam von unserem Zeitplan. Ach egal- wird schon klappen. Abendessen ist ja erst für 18:00 Uhr bestellt.
Weiterfahrt Richtung Süchteln, Viersen, Mönchengladbach und Titz.
In Titz sollten wir im Pfarrheim der dortigen Gemeinde einen Schlafplatz bekommen.
Eine weitere Gruppe aus unserem Stamm wollte diesen Ort ebenfalls als Übernachtungsmöglichkeit nutzen.
Unzählige Stopps weiter an Spielplätzen oder wegen verrutschtem Gepäck oder einfacher nur wegen benötigtem Zuspruch, verrauchten die letzten Hoffnungen auf ein baldiges Eintreffen am Übernachtungsort Titz.
Die Pizza wird wohl kalt sein wenn wir ankommen sollten.
Gegen 22:30 Uhr kamen wir in endlich in Titz an.
Als erstes mußten wir uns den Sorgen über unsere späte Einkehr und den leicht spöttischen Bemerkungen der anderen stellen.
Naja, wir sind nur einmal jung.
Tag zwei war wirklich entspannt.
Wäre da nicht der außerplanmäßige Stopp, nach erst 5 Minuten Fahrzeit, wegen einem verfangenem Spanngummi im Hinterrad gewesen.
Wir fuhren vorbei am Tagebau und hielten es dann mit der Rur bergauf.
Pausen und Spielplätze kamen und gingen und etliche Stunden später kamen wir endlich an unserem Zeltplatz an.
Wieder als Zweiter- schade.
Zum Schluß hatten wir ca. 142 Km in den Beinen und die Erkenntnis gewonnen, daß Kinder zu weiten Teilen aus Mund und Muskeln bestehen.


Veröffentlicht am 06.09.2017 um 13:53 Uhr

Autor: J.G.